Eichhörnchen sind Kletterkünstler …

eichhörnchen

Hallo, wir sind Maximus, Jakob, Paula, Lilith und unsere Tagesmutter Silli. Heute wollen wir euch erzählen, was bei uns in den letzten Wochen so los war. Wir beschäftigten uns nämlich mit dem Projekt Eichhörnchen-Tankstelle.

Im Winter, als wir wieder einmal durch den Wald spazierten, bemerkten wir ein paar Eichhörnchen, die auf der Suche nach Futter von Baum zu Baum sprangen. Es war richtig lustig, ihnen beim Springen und Klettern zuzusehen. Aber dabei tauchten auch so einige Fragen bei uns auf. Wie zum Beispiel:
„Wo schlafen die Eichhörnchen?“
„Was fressen sie?“
„Wo finden sie im Winter ihre Nahrung?“
… und noch viele Fragen mehr.

… und Schatzsucher

Unsere Tagesmutter erzählte uns dann, dass sie im Herbst ihre Nahrung suchen und an verschiedenen Stellen vergraben. Wir Kinder machten uns Sorgen um die Eichhörnchen, da es ja sehr kalt und der Boden gefroren war, würden sie verhungern.

Da kam uns gemeinsam die Idee, eine Futterstelle für sie zu bauen und im Wald aufzustellen. Gesagt, getan.

Während Tom, der Papa von Maximus, so nett war, uns eine Futterstelle zu bauen, machten wir uns im Internet schlau, was die Eichhörnchen so alles fressen. Neben dem Üblichen wie Nüsse und Sonnenblumenkernen stand da auch noch, dass sie gerne Äpfel und Karotten fressen würden.

Futter für die Eichhörnchen

Als unsere Eichhörnchen-Tankstelle fertig war, suchten wir einen passenden Platz im Wald. An einem Spazierweg, den wir oft gehen, befestigten wir sie an einem Baum am Waldrand. Wir befüllten sie gleich mit den Sonnenblumenkernen und den Karottenstücken. Es vergingen zwei Tage, bis wir neugierig nachschauten, ob sie die Futterstelle gefunden hatten. Da staunten wir ganz schön, als wir hineinschauten! Die Kerne waren ratzeputz aufgefressen – nur die Karottenstücke lagen noch da. Irgendwie konnten wir die Eichhörnchen verstehen, denn wir mögen rohe Karotten auch nicht so gerne.

Von da an besuchten wir unsere Futter-Tankstelle alle zwei bis drei Tage und füllten sie mit leckeren Nüssen und Kernen wieder auf.

Die Tageskinder von Sylvia R., Tagesmutter aus Bärnbach

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