Ausflug der Fürstenfelder Tagesmütter

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Unsere Reise führte uns in den Ort „Brandlucken“ im steirischen Almengebiet. So lustig wie der Ortsname ist, war auch unser gemeinsamer Ausflug.

Eine atemberaubende Almenlandschaft entzückte meine Augen. Gleichzeitig freute ich mich über ein wunderschönes Hotel mit SPA-Bereich und Hallenbad, sowie ein wunderschönes Zimmer mit Balkon. Ich wurde mit einem riesengroßen Frühstücksangebot bis hin zum Mittagsbrunch verwöhnt. Und war überwältigt von einem 5-Gänge Menü am Abend. Dementsprechend müde von dem vielen Essen, einer zauberhaften Wanderung von 3 Stunden über mehrere 100 Höhenmeter und anregenden Gesprächen mit meinen Arbeitskolleginnen, fiel ich wie vom Hühnertod getroffen ins Bett.

Gedanken am Morgen

Als mich die ersten Sonnenstrahlen wachkitzelten, war es noch sehr früh am Morgen. Ich fühlte mich so lebendig, glücklich und gut ausgeschlafen, daher setzte ich mich auf meinen Balkon. Da kamen mir beim Anblick dieser wunderschönen und zauberhaften Almenwiese umringt von zwitschernden Vögeln, summenden Bienen und flatternden Schmetterlinge einige Gedanken, die ich gerne teilen möchte:

Stell dir einmal vor, deine Gedanken wären lauter Samen, die du in den Boden pflanzt. Und dann stell dir weiter vor, all deine Handlungen wären die Nährstoffe, die sowohl deinen Boden, als auch deine Samen versorgen.

Und jetzt frage ich dich:

Welcher Garten wächst bei dir?

Gefallen dir die Pflanzen, die dort wachsen? Sind sie genauso geraten, wie du es dir immer vorgestellt hast? Und falls nicht, was kannst du verändern, damit sie noch besser gedeihen? Brauchen sie vielleicht noch etwas Anderes von dir: Mehr Wasser oder einen gesünderen Dünger?

Schau dir deine Blumen einmal genauer an: Wie ist die Beschaffenheit der Blätter? Sind sie leuchtend grün oder von Parasiten befallen? Sind sie gepflegt oder ungepflegt? Und duften sie? Wie ist ihre Farbe – strahlen sie und leuchten aus der Ferne? Oder sind sie eher farblos und trüb? Hängen ihre Köpfe oder ragen sie in den Himmel? Und schau weiter: Ist dein Garten eine Heimat für Tiere geworden? Fliegen vielleicht wunderschöne Schmetterlinge umher oder hörst du Bienen summen?

Unser innerer Garten

Ich finde dieses Bild vom inneren Garten so schön. Denn es macht deutlich, dass es an uns liegt, unsere Samen und Nährstoffe mit Sorgfalt auszuwählen. Und sie dann mit viel Hingabe und Liebe zu pflegen, so dass sie optimal gedeihen können. Denn nur dann sind wir auch so richtig stolz auf unser Werk und teilen unseren Garten auch gerne mit anderen. Vernachlässigen wir dagegen die liebevolle Pflege unserer Samen, werden diese nicht optimal wachsen oder vielleicht später schnell eingehen.

Schön ist: Wir können jederzeit überprüfen, in welchem Zustand unser innerer Garten ist und gegebenenfalls justieren. Wenn uns das schwerfällt, können wir Freunde fragen, wie sie unseren Garten empfinden. Welche Atmosphäre von ihm ausgeht, wenn sie ihn betreten. Oder wie die Energie ist und wie sie sich im Garten fühlen.

Genau diese Freunde habe ich beim Ausflug kennengelernt. Es war eine wundervolle Gartenpflege sowie ein grandioser Zusammenhalt und Energieaustausch.

DANKE für den schönen Ausflug und die vielen zauberhaften Momente, die wir Tagesmütter gemeinsam geteilt haben.

Birgit R., Tagesmutter aus Fürstenfeld

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