Auf die eigenen Ressourcen achten

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Bei ihrer Ankunft zum Ressourcentag waren die Tagesmütter und eine Kollegin gespannt auf das, was nach einer intensiven Arbeitswoche auf sie wartet. Ein Blick auf den großen sonnendurchfluten Raum genügte. Der Tag war für einen wohlwollenden Blick auf die eigenen Ressourcen gestaltet.

Gutes Ankommen

Auf Teppichen waren verschiedene Gongs, Klangschalen, ein Tamburin und zwei Regenmacher vorbereitet. Die Mitte war liebevoll mit Stoffen und Kerzen geschmückt. Büchertische mit vielfältigen Büchern und Materialien aus der Abteilung sowie von der Buchhandlung Büchersegler warteten auf die Besucherinnen. Das Pausenbüffet von Julia Jeschek war mehr als einladend zusammengestellt. Alle legten ihre Yogamatten und Polster im Kreis auf, schauten sich um und fanden unter den vielen Angeboten etwas für sich – sowie auch Gesprächspartnerinnen!

Behutsame Begleitung

MO – unsere langjährige Referentin Ursula Urban – begleitete durch den Tag, der ganz den eigenen Ressourcen gewidmet war. Als erstes spazierten alle ohne Uhr und Handy in den Stadtpark. Würden sie wohl alle wiederkommen? Und wann, fragte ich mich leise in der Vorbereitung mit Mo. Ja! Mit lachenden Gesichtern trudelten alle Frauen, eine nach der anderen wieder ein. Manche für sich, andere gemeinsam mit einer Kollegin, der sie am Weg begegnet waren. Alle mit offenen und entspannten Gesichtern. Sie hatten diese halbe Stunde nur für sich genossen. Nach ihrem Rhythmus, ihrer inneren Uhr und sind ganz ihrem Interesse gefolgt. Zeit für sich selbst kann Wunder wirken!

Yoga und Rückenwellness

Und so lief der Tag weiter. Mit Zeit für sich, für Gespräche, fürs Zuhören, Lachen und auch in sich Hineingehen. Und ganz besonders für einen persönlichen, wohlwollenden Blick auf die eigenen Ressourcen und Bedürfnisse. Und klarerweise verlief die Zeit sehr schnell, viel zu schnell! Denn gut aufgehoben bei Mo und nach einer Einheit Yoga und Rückenwellness gelingt es, sich und andere achtsam anzunehmen. Plötzlich ein kleines Licht oder eine offene Tür im Alltag zu sehen sowie mehr Klarheit und Freiraum zu schaffen, durchzuschnaufen und letztlich mehr Mut zu haben. Denn Stress, Angst oder andere negative Gefühle sind Reaktionen des Gehirns auf Situationen, die unsere Lebensqualität beeinträchtigen. Sich den gesunden Anteilen in uns zu widmen, den Körper und den Kopf in Harmonie zu bringen, stärkt die Resilienz und hilft in schwierigen Situationen.

Energie für den Alltag

Es gab noch Zeit für neurographisches Zeichnen, sich über Bücher auszutauschen und einer Geschichte zuzuhören. Alles spannend und stärkend gleichzeitig! Und am späten Nachmittag standen alle wieder im Kreis im Licht der Kerzen und konnten Altlasten in die Feuerschale legen und dafür eine bunte Feder mitnehmen. Es war gelungen, zur Ruhe zu kommen und zum Bewusstsein, dass jede aus den eigenen Ressourcen schöpfen kann, um eine Lösung zu finden und ihren Weg zu gehen.

Danke an alle Teilnehmenden für ihre Offenheit, die diese wunderschöne, gemeinsame Erfahrung möglich gemacht hat!

Maga Sophie Teyssandier, Leiterin Pädagogische Abteilung

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