Aktionstag der Tagesmütter und -väter

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Der 7. Oktober ist Aktionstag der Tagesmütter und Tagesväter in ganz Österreich. Heuer startet der Bundesverband der Tagesmütter und -väter Österreich die Kampgne Voll meins! Unsere MIKADO-Tagesmutter Cornelia ist Teil dieser Kampage und ist überzeugt: „Dieser Beruf ist voll meins.“

Nachfrage nach Tageseltern steigt österreichweit

 Am 7. Oktober wird jährlich der Tag der Tageseltern gefeiert. In diesem Jahr verdient er besondere Aufmerksamkeit, denn der landesweite Mangel an Personal in der Kinderbetreuung rückt den Beruf von Tageseltern in einen neuen Fokus. Der Bundesverband der Tagesmütter und -väter lanciert darum in diesen Tagen eine Kampagne unter dem Motto „Voll meins! – Entdecke den schönsten Beruf der Welt.“

Tageseltern üben einen Beruf aus, der die ganze Gesellschaft berührt.  Jede Tagesmutter und jeder Tagesvater hat eine individuelle Geschichte, die sie oder ihn in diesen Beruf gebracht hat. Und sie betreuen Kinder, die ebenfalls aus ganz unterschiedlichen Familien kommen. „Ich bin anfangs als Notlösung Tagesmutter geworden, weil ich keine Betreuung für meine eigenen Kinder finden konnte. Das war vor 15 Jahren. Jetzt bin ich immer noch mit großer Freude Tagesmutter“,  erzählt Conny aus Vorarlberg, die Teil der aktuellen Kampagne ist. Auch eine ehemalige Elektrikerin, ein gelernter Koch und eine Schneiderin sagen heute: „Dieser Beruf ist voll meins!“

Pädagogische Qualität und berufliche Flexibilität

Viele Tageseltern schätzen die Möglichkeit, die Betreuung eigener Kinder mit ihrer Berufstätigkeit verbinden zu können. Alleinerziehende ergreifen den Beruf ebenso wie Eltern, deren Kinder bereits erwachsen sind. Ein Teil der Tagesmütter und -väter in Österreich hat auch davor schon in pädagogischen Berufen gearbeitet und fühlt sich in der eigenständigen Arbeitsweise dieses Berufs am wohlsten.

Eine qualitativ hochwertige Ausbildung und eine Vielzahl an möglichen Zusatzausbildungen macht Tageseltern zu vielseitigen, pädagogischen Allroundern, die bis zu vier Kinder verschiedenen Alters gleichzeitig betreuen. Ein weiteres Gesicht der Kampagne, Cornelia aus der Steiermark, betreut beispielsweise dank einer spezifischen Ausbildung auch Kinder mit Behinderung.

Betreuungsbedarf steigt

Aktuell gibt es in Österreich 2.130 Tagesmütter und -väter. Die Nachfrage nach ihren Betreuungsplätzen steigt, denn auch in Kinderkrippen und Kindergärten gibt es oft lange Wartelisten.

Was viele Menschen bis heute nicht wissen: Tageseltern müssen nicht das finanzielle Risiko ihrer Arbeit tragen. 22 Organisationen in Österreich bilden Tageseltern aus und stellen sie auch an. Damit sind sie sozial abgesichert und erhalten Unterstützung in allen Arbeitsbereichen. „Dieser Beruf ist mehr als zukunftstauglich. Wir erwarten eine steigende Nachfrage vonseiten der Eltern und freuen uns über jede Person, die in den Beruf einsteigen möchte“, so Anita Koppenhofer-Kaufmann, Obfrau des Bundesverbands.

Wer sich für den Beruf der/des Tagesmutter/-vaters interessiert, kann sich hier informieren.

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