Abschied in die Pension

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1995 – im Alter von 33 Jahren – ist Uschi Muhr ins Unternehmen eingetreten. Viele Jahre hat sie die Regionalstelle Weiz geleitet und entscheidend in ihrer Entwicklung mitgestaltet und mitgeprägt. Man könnte sagen, neben ihrer Familie war Tagesmütter Steiermark ihr Lebensprojekt. Und nun geht sie nach 27 Jahren in unserem Unternehmen in Pension.

In diesem großen Bezirk hat sich Uschi Muhr einen Namen gemacht. Spricht man in der Region von Tagesmütter Steiermark, trägt das Unternehmen ihr Gesicht.

Klein, aber oho

Bei der 20-Jahr Feier im Kultursaal der Stadt Weiz im Jahr 2010 waren Tagesmütter, Eltern und Kinder, Netzwerkspartnerinnen sowie zahlreiche Ehrengäste u.a. auch der Bürgermeister der Stadt Weiz mit dabei. In seinen Grußworten würdigte der Bürgermeister ihre Leistungen und meinte, man solle sie in ihrer Durchsetzungskraft und Vehemenz mit der sie für die Tagesmütter eintritt, nicht unterschätzen. Er hat schon so manches Wortgefecht mit ihr ausgetragen.

Bei Abschlussveranstaltungen der Gleisdorfer Ausbildungslehrgänge waren immer auch Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Weiz wie der Jugendamtsleiter anwesend. Und jedes Mal gab es sehr wertschätzende Worte zu den Weizer MIKADO- und KJH-Tagesmüttern. Uschi Muhr konnte stets stolz auf ihre Tagesmütter sein und durfte diese anerkennenden Statements entgegennehmen und weiterleiten. Ihr großes Engagement für die Kinder- und Jugendhilfe sowie die MIKADO-Betreuungen und ihre starke Vernetzung hatte auch eine hohe Anzahl an Betreuungen zur Folge.

Soziales Engagement

Wenn es um Solidarität und soziales Bewusstsein geht, war Uschi Muhr sehr energisch. Soziale und gesellschaftliche Verantwortung sind Werte, die nicht nur ihre Worte, sondern vor allem ihre Taten leiten und auch ihren Führungsstil prägten. Nicht nur für die Gemeinschaft der Tagesmütter, auch darüber hinaus tritt sie für ein gegenseitiges Füreinander in der Gesellschaft ein.

So bleibt mir noch Dank für diesen großen Einsatz auszusprechen und das Allerbeste für ihren neuen Lebensabschnitt zu wünschen.

Michaela Linhart, Geschäftsführerin

Schöne Gedanken und Wünsche für die Pension

Für mich ist Uschi eine warme, herzliche und sehr aktive Frau. Die Gespräche mit ihr sind gezeichnet von Gerechtigkeit und Empathie. Sie hat nie ihre Tagesmütter und deren Ängste und Wünsche vergessen. Aber immer hat sie auch an die rechtliche Seite gedacht. Und immer kamen lustige Bemerkungen von ihr. Das hat mich oft zum Lachen gebracht. Und natürlich auch zum Nachdenken. Ihr erster Satz am Telefon war meist: „Hallo, wie geht’s Dir? Du, können wir mal reden über …“

Sie ist eine überaus nette, zielstrebige Ex-Kollegin. Ich wünsche ihr viele schöne Sonnenstunden, viele Einsätze mit ihren Enkeln und ganz viel Zeit für Zweisamkeit und schöne Bilder – von ihr gemalt. Also eine echte Muhr hätte ich gerne!

Dagmar Puchner, Leiterin Regionalstelle Feldbach

Ich habe an Uschi immer sehr ihren „gesellschaftlichen“ Weitblick geschätzt. Auch ihr Mut, kritische und schwierige Themen immer wieder anzusprechen, war eine Bereicherung fürs Team. Persönlich hatte sie immer ein offenes Ohr, den Austausch und das gemeinsame Finden von Lösungen habe ich immer sehr geschätzt und wird mir fehlen.

Petra Ruß, Leiterin der Regionalstelle Graz / GU Nord

Uschi war eine beständige Kollegin mit kritischen Gedanken und Ansätzen, an Humor und Lachen hat es ihr allerdings nie gefehlt. Vieles haben wir gemeinsam getragen und geteilt. Alles Gute für das, was da kommen mag, viel Zeit in der Pension, viel Freude, viel Natur und viele Enkelkinder …

Barbara Burger, Leiterin der Regionalstelle Kalsdorf