Wir erforschen das Eis

eis

Wir starteten einen ganz normalen Spaziergang, wie jeden Tag. Aber dieses Mal mit vielen Erlebnissen, die für die Kinder ganz und gar nicht alltäglich sind. Die eisigen Temperaturen bei Nacht lassen momentan alle Pfützen und Rinnsale zu Eis gefrieren. Und so konnten die Kinder wieder viel Neues entdecken und erforschen.

Auf einer unserer Spazierrunden liegt eine Senke, in der eine für Kleinkinder sehr große Fläche durchgefroren ist. Das haben wir heute erkundet und dabei viele neue Erfahrungen auf dem Eis gemacht. Zunächst einmal war es ein „Muss“ durch leichtes oder festes Stampfen das Eis zu brechen. Dabei sahen wir, dass es in mehreren Schichten durchfriert, jeden Tag wird es ein bisschen dicker.

Manchmal war es ganz einfach, das Eis mit ein wenig Druck durchzubrechen. „Knack, knack, knack …“, so haben es die Kleinen kommentiert. Manchmal mussten sie fest stampfen bis es „knack“ machte und an manchen Stellen war es so dick und hart, dass wir es auch gemeinsam nicht knacken konnten.

Wir entdeckten, dass das Eis an den Rändern viel dünner ist und sich leichter brechen lässt. Wir hörten ganz genau auf die Geräusche: Wann klingt es hoch und wann tief? Wir probierten aus, wie schnell man auf Eis laufen kann, ohne auszurutschen. Natürlich rutschten wir auch quer über die Eisfläche, am liebsten mit viel Anlauf auf dem Popo oder auf den Knien.

Am meisten Spaß machte es den Kindern, Eisbrocken auszubrechen und aufs Eis zu werfen. Dabei beobachteten sie, wie es in Millionen kleine Kristalle zersplitterte. Und was alles in und unter dem Eis gefroren ist: Gräser, Halme, Stecken und kleine Zweige, Blätter, Steine, …

Nach einer Stunde war es für die Kinder natürlich noch viel zu früh wieder nach Hause zu gehen. Aber der Winter mit seinen eisigen Temperaturen dauert wohl noch ein bisschen länger.

Esther F., Tagesmutter aus Seiersberg

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner