Wie kommt der Honig aufs Frühstücksbrot?

honig

Meine Tageskinder lieben Honig auf dem Butterbrot und da stellen sich natürlich viele Fragen: „Woher kommt der Honig?“, „Wer macht ihn?“ und „Wie?“. Auf all diese Frage wollten wir natürlich Antworten haben, also beschäftigten wir uns einige Monate mit den Bienen und dem süßen Honig.

Die Bienen sammeln die Pollen …

Total fasziniert und interessiert beobachteten wir die Blumen, wie sie langsam aus ihrem Winterschlaf erwachten. Jede einzelne schätzten und hüteten sie, pflückten sie nicht einfach, damit die Bienen sich ihren Pollen holen konnten. Immer mehr Bienen fanden den Weg zu uns in den Garten. Das war ein Summen.

So haben wir auch das Lied: „Summ, summ, summ …“ in unseren täglichen Morgenkreis aufgenommen und mit Begeisterung gesungen. Mit vielen kindgerechten Büchern und Bildern verfolgten meine Jungs, was die Biene mit dem gesammelten Pollen macht, wie ihr Zuhause aussieht, wer da wohnt und mithilft.

… und der Imker macht den Honig

Ganz besonders fanden die Kinder den Ausflug zu unserem Imker. In Schutzkleidung konnten wir ganz nah an die Bienen und ihr Zuhause heran. Hunderte Bienen flogen um uns herum. Fleißig arbeiteten sie in ihrem Bienenstock, den der Imker nur ganz kurz für uns öffnete. Danach führte er uns auch noch in die Produktionshalle. Die Waben werden mit einer Spezialgabel geöffnet und danach kommen diese in eine Schleuder. Ist die Maschine gefüllt, wird sie eingeschaltet. Durch das schnelle Hin- und Herschleudern kommt der Honig auch schon bald heraus und fließt in einen Kübel.

Der Honig sah so verlockend aus, dass die Jungs gleich einmal davon naschten. Mhmm, ist das köstlich … Natürlich durften wir auch noch andere Sorten kosten. Als Abschiedsgeschenk bekam jedes Kind ein Gläschen Honig für Zuhause. Und für unser Frühstück am Morgen gab es ebenfalls zwei Gläser.

Nach diesem Ausflug hatten wir viele Bastelidenn und wurden ganz kreativ. Aus Dosen, kleinen Utensilien und mit bunten Farben gestalteten wir einen Bienenstecken für die Blumen und viele Bienen, die nun bei uns herumfliegen.

Anja S., Tagesmutter aus Rettenegg