Spaziergang mit den ganz Kleinen

spaziergang

Im Zuge meines Hausbesuchs bei Tagesmutter Ingrid machten wir alle gemeinsam einen Spaziergang zu den Kühen und Hühnern. Ich versuche hier ein Stimmungsbild zu geben, wie die ganz kleinen Kinder ihre große Welt erleben.

Aber dazu mussten wir leider den Sandspielplatz verlassen. Weil es so viel geregnet hat, konnten wir hier herrlich kochen. Los geht es mit dem Puppenwagen bis zur Straße – aber halt, wir müssen warten. Da kommt  ein kleiner Bagger um die Ecke und wir warten bis er von der Straße weg ist. Schade, wir hätten ihn gerne noch länger beobachtet.

Ein Spaziergang mit vielen Entdeckungen

Dann aber los. Zuerst müssen wir die Gleise überqueren – das ist schwierig, denn die Kinder müssen so große Schritte machen. Gut gegangen! Über den kleinen Weg neben den Gleisen geht es zur ersten Haltestelle: Die braune Kuh. Sie liegt im hohen Gras und käut wieder. Leider kümmert sie sich gar nicht um uns.

Plötzlich ein Quietschen. Oh, ein Zug mit Wagons kommt! Eins, zwei, drei, vier … ganz viele Wagons sind an der Lok angehängt. Er rattert an uns vorbei und der Lokführer lächelt und winkt uns zu.

Jetzt aber weiter, auf zu den Hühnern. Über einen kleinen Asphaltweg, über den Gehsteig, vorbei am Friedhof. Da sind die Hühner in einem Stall mit Wiese untergebracht. Oh, da ist auch ein Hase! Und von ganz hinten kräht der Puter! Er ist fast gleich groß wie die Kinder und hat eine hässliche, große Nase.

Danach müssen wir noch an der großen Baustelle vorbei. Der Lastwagen bringt einen kleinen Kran und die Bauarbeiter schaufeln Erde in ein Loch in der Straße. Wir grüßen und alle Männer lachen und grüßen freundlich zurück. Wieder über die Gleise nach Hause zu Ingrid. Gott sei Dank, da steht noch unser Wagerl mit den beiden Puppen. Wir haben es stehen gelassen und sind ohne es weitergewandert. Die Puppen durften in der Zwischenzeit schlafen.

Oh, schau mal, ein Rasenroboter. Der mäht aber schön und ist ganz leise. Die andere Wiese hat ganz hohes Gras. So hoch wie wir sind! Da liegt noch eine Feder. War das eine Taube? Oder eine Krähe? Wir nehmen sie mit zum Spielplatz zurück. Jetzt sind wir hungrig und vor allem durstig. Endlich scheint die Sonne wieder und wir genießen die Strahlen auf unseren Armen. Dann spielen wir noch mit den Sandspielsachen und kochen schon mal das Mittagessen vor …

Dagmar Puchner, Regionalstellenleiterin Feldbach