Tagesmutter – mein Weg in einen neuen Job

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Ich war sechs Jahre lang als Kindergartenpädagogin in einem Kindergarten tätig. Da ich aber gerne als Tagesmutter arbeiten wollte, entschied ich mich für eine berufliche Veränderung. Mir war wichtig, zuhause und ganz selbstbestimmt arbeiten und dabei jedes einzelne Kind individuell betreuen zu können.

Schnell bin ich bei meiner Suche auf Tagesmütter Steiermark aufmerksam geworden. Nach einigen Gesprächen, bei denen ich mich sofort wohl fühlte, entschied ich mich, meinen Weg gemeinsam mit Tagesmütter Steiermark zu gehen.

Start in den neuen Job

Zunächst machte ich ein Praktikum bei einer Tagesmutter und dann ging es Anfang November auch schon los. Ich startete mit einem Kind, einem kleinen Mädchen. Das war für meinen Einstieg sehr hilfreich, da ich mich so in der neuen Situation gut einfinden konnte. Ich konnte mir gemeinsam mit meinem Tageskind kontinuierlich einen Tagesablauf aneignen. Auch dabei war die Regionalstelle Kalsdorf immer an meiner Seite und die Mitarbeiterinnen hatten stets ein offenes Ohr für etwaige Fragen.

Den November und Dezember verbrachten mein erstes Tageskind und ich noch alleine. Aber in dieser Zeit erlebten wir schon einiges gemeinsam. Wir waren viel in der Natur unterwegs, erkundeten die Umgebung und die umliegenden Spielplätze. In der Weihnachtszeit bastelten wir, buken Kekse und machten Schneespaziergänge. Wir beide genossen diese exklusive Zeit sehr!

Meine kleine Kinderschar

Nach den Feiertagen war es dann soweit! Vier neue Kinder starteten zeitgleich bei mir. In den ersten Wochen war das eine große Herausforderung für mich. Ich musste meinen Tagesablauf wieder neu sortieren und die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Kinder kennenlernen.

Auch mein erstes Tageskind musste sich erst wieder an diese neue Situation gewöhnen, denn nun kamen auch Themen wie das „Teilen“ auf. Doch schnell hat hier die Freude über neue Spielpartner und gemeinsames Entdecken überwogen! In dieser Zeit sind auch noch viele kleine Rituale entstanden – unser Aufräumlied, unser Morgenkreis, der Jausenspruch vor den Mahlzeiten und noch einiges mehr.

In dieser Phase war es mir sehr wichtig, die Kinder nicht zu überfordern und ihnen Zeit zu geben, die neue Umgebung und den neuen Tagesablauf kennenzulernen und sich gut einzugewöhnen. Einen besonderen Fokus legte ich auf einen geregelten, gleichbleibenden Tagesablauf, an dem sich die Kinder orientieren können.

Wir sind ein Team

Nun sind schon einige Monate vergangen und die Kinder und ich sind zu einer wunderbaren, kleinen Gruppe zusammengewachsen. Gemeinsam erleben wir jeden Tag neue, spannende Dinge. Wir lesen gerne Bücher und singen gemeinsam in unserem Morgenkreis Lieder. Nach einer stärkenden Jause gehen wir täglich ins Freie.

Wir besuchen die umliegenden Spielplätze, wo die Kinder ihren eigenen Interessen nachgehen können und entweder Sand spielen, rutschen oder klettern. Hier knüpfen sie auch immer wieder Kontakte mit anderen Kindern. Wenn wir einmal nicht auf den Spielplatz gehen, erkunden wir gerne die Umgebung. Wir besuchen die Hühner in der Nachbarschaft oder gehen auf den Acker, wo die Kinder laufen und viel Neues entdecken können.

Danach sind die Kinder schon hungrig und freuen sich auf ein gutes, gemeinsames Mittagessen. Sind wir mit dem Essen fertig, sind sie meist schon sehr erschöpft von dem spannenden Vormittag. Also gehen sie gerne schlafen oder rasten. Nach dem Schlafen werden auch schon bald alle Kinder abgeholt und ich freue mich schon wieder auf den nächsten spannenden Tag mit ihnen!

Stefanie S., Tagesmutter aus Kalsdorf

Hast auch du Lust bekommen, zuhause zu arbeiten? Mit einer kleinen Gruppe raus in die Natur zu gehen oder spannende Projekte umzusetzen? Dann lies hier weiter und melde dich doch bei uns. Wir unterstützen dich gerne auf deinem Weg in einen neuen Job.