Auch eine Powerfrau geht in Pension

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Wenn jemand mit viel Elan und großer Kraft und Begeisterung an Aufgaben herangegangen ist und alle Anforderungen bewältigt hat, dann fällt unweigerlich der Name Eva Ploderer-Kerschbaumer. Und nun geht sie nach 24 Jahren in unserem Unternehmen in Pension.

Alles begann im Jahr 1996 mit der Gründung der Regionalstelle in Mariazell. Gleichzeitig startete der erste Ausbildungslehrgang. Zwei der Teilnehmerinnen waren Eva Ploderer-Kerschbaumer und Tagesmutter Claudia Ofner. Beide zählen zu den Pionierinnen der Regionalstelle Mariazell. Der Aufbau der Regionalstelle ging zügig voran. In den Blütejahren 1997/1998 gab es in Mariazell bereits 18 Tagesmütter. Dann kam der große Umbruch. Es wurden sehr viele Firmen geschlossen, parallel dazu setzte eine Abwanderung ein und so nahm auch die Anzahl der Tagesmütter ab.

Eine zweite Regionalstelle

Im Jahr 2004 – also vor 16 Jahren – begann der zusätzliche Aufbau der Regionalstelle Leoben. Bereits 2006 weitete sich der Aufgabenbereich aus. Neben der Leitung der Regionalstellen Mariazell und Leoben startete  Eva Ploderer-Kerschbaumer 2006 mit der Ausbildungsorganisation in Leoben.

Heute ist Leoben gefestigt. Durch das äußerst engagierte Tun im Bfi Leoben gelingt es immer wieder Neueinsteigerinnen zu gewinnen. In Mariazell konnten wir mit dem Standbein Betriebstagesmutter Fuß fassen. Für zwei Firmen bieten wir mit zwei Betriebstagesmüttern zumindest zehn Kinderbetreuungsplätze an.

Geht nicht, gibt´s nicht. Das war stets ihr Motto. Hartnäckig und kreativ waren ihre Umsetzungs- und Lösungsstrategien. Nicht viele Menschen können auf einen beruflichen Weg zurückblicken, der von der Pionierarbeit bis zum professionellen Unternehmen reicht.

Erinnerungen sind Zeitreisen

Mit diesen Zeilen blicken die Tagesmütter auf die gemeinsame Zeit mit Eva zurück.

In Leoben startete Eva 2004 mit zwei Tagesmüttern in einem kleinen Büro im Josefinum. Als nicht Ansässige, sogenannte Zugezogene, dauerte es doch einige Zeit, um Tagesmütter Steiermark vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Große Bemühungen, viele Gespräche, aber vor allem die Qualität der Betreuung bei der Tagesmutter hatten es möglich gemacht, uns auch hier in Leoben und in der Region zu vernetzen!

„Willkommen in der Regionalstelle Leoben!“ Mit diesen Worten hat Eva am Donnerstag, 10 Juli 2008 das Büro in der Straußgasse gemeinsam mit acht Tagesmüttern feierlich eröffnet.

Diese acht Tagesmütter haben zum damaligen Zeitpunkt 40 Kinder betreut. Und alleine in den letzten zehn Jahren hat Eva 47 Tagesmütter in den Regionalstellen Mariazell und Leoben begleitet.

Und das alles durften wir mit Eva erleben

Wir reisten quer durch die Steiermark von St. Gallen bis nach Gamlitz, auch Bundesländer übergreifend waren wir unterwegs, denken wir an unseren Wienausflug, und sogar grenzüberschreitend reisten. Aber nicht nur für uns hat sie unzählige Aktivitäten und Ausflüge organisiert. Auch die feierlichen und stimmungsvollen Weihnachtsfeste mit den Kindern, unzählige Theateraufführungen und auch sportliche Veranstaltungen standen am Programm.

All das hat Eva den Kindern und uns ermöglicht. Mit ihrer Energie, mit ihrem Einsatz und ihrem Willen etwas zu bewegen. Dafür sagen wir danke und alles Gute für die Pension!

Die Tagesmütter der Regionalstellen Mariazell und Leoben

Gedanken von Kolleginnen zur Pension

„Eine großartige Kollegin ist schwer zu finden, hart zu verlassen und unmöglich zu vergessen“. Liebe Eva, danke dir für die vielen gemeinsamen Jahre und die Freundschaft. Ich wünsche dir für deinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute und Gottes Segen auf all deinen weiteren Wegen.

Gabi Gamsjäger, Leiterin Regionalstelle Bad Aussee

Am meisten beeindruckt mich Evas Durchhaltevermögen und die Energie, mit der sie Ziele verfolgt. Ihre Freude am gemeinsamen Arbeiten bei Klausuren, Workshops und ihr Stolz auf das Unternehmen „Tagesmütter Steiermark“ sind mir gut in Erinnerung, ebenso ihre Kreativität und Offenheit für Neues. Ihre Fähigkeiten als Netzwerkerin in ihrer Heimat Mariazell und beim Aufbau der Regionalstelle Leoben sind eeindruckend.

Persönlich schätze ich Evas Herzlichkeit, menschliche Wärme, ihren Schuss Extravaganz, Frische, die Freude am Unkonventionellen  und ihre Natürlichkeit – sie ist ein Mensch, auf den Verlass ist, eine vielschichtige Persönlichkeit. Vielen Dank für die bereichernden Begegnungen.

Marianne Radl, ehem. Leiterin Regionalstelle Fürstenfeld

Sie ist eine perfekte Kollegin, nein war eine. Sie dachte immer an ihre Tagesmütter. An ihre Kolleginnen. Und ist für jeden Unsinn zu haben. Sie ist oft impulsiv und hat mir damit die Augen geöffnet, auch um die Ecke zu denken. Ja ich verstehe dich ganz genau, ist bei ihr nicht nur daher gesagt. Sie versteht dich dann auch!
Danke dass ich von dir so viel lernen durfte, liebe Eva!

Mag. Dagmar Pucher, Leiterin Regionalstelle Feldbach

Alles Gute und viel Elan auch in der Pension!

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