Viele Ideen für die Kinder zuhause

ideen

Sabine schickt ihren Tageskindern viele Ideen für die Zeit ohne sie. Da gibt es zum Frühstück Hasengesichter, danach ein Match im Duplostadion und ab und zu kommt auch ein Brief mit der Post. Eltern und Kinder verbringen so die gemeinsame Zeit mit viel Spaß.

Schlagartig hat dieses Virus unseren Alltag „lahm“ gelegt. Plötzlich sollten wir von heute auf morgen unser Haus nicht mehr verlassen. Das trifft ganz besonders unsere Kleinsten, die es lieben, sich frei zu bewegen, zu laufen, zu toben und das am liebsten im Garten oder auf dem Spielplatz.

Viele Eltern müssen nun Kinderbetreuung und Job, meist im Homeoffice, unter einen Hut bringen. Für viele eine große Herausforderung.

Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich meine Tageskinder und deren Eltern in dieser Zeit am besten unterstützen kann. Also schicke ich den Eltern per WhatsApp regelmäßig Ideen zum Basteln und Spielen, die sie mit ihrem Kind leicht umsetzen können.

Dankbar und mit Freude greifen die Eltern diese Ideen auf und schicken mir Fotos und Videos von den Ergebnissen. Und diese Fotos und Videos sind für mich der schönste „Lohn“.

Köstliche Hasengesichter zum Frühstück

Weißbrot, Frischkäseaufstrich, Tomaten, Paprika, Karotten

Ihr könnt nun mit Mama und Papa den Tag mit lustigen Frühstücksbroten für die ganze Familie beginnen. Auf das Brot streicht ihr einen köstlichen Aufstrich, in die Mitte des Brotes legt ihr eine Scheibe Karotte und weiters Karottenstreifen, welche die Hasen-Barthaare darstellen. Eine kleine, halbierte Tomate sind die Augen und ein Paprikastreifen der Mund unter der Karottennase. Vielleicht habt ihr noch andere Ideen für lustige Gesichter.

Nach diesem gesunden, köstlichen Frühstück kann die ganze Familie gestärkt in den Tag starten.

Gemeinsam räumen alle den Frühstückstisch ab, auch hier sind die Kleinsten schon sehr große Helfer, denn jetzt wird Platz gemacht zum Basteln …

… ein Sonnenblumen-Nudelbild

Ihr braucht dazu Papier, Nudeln, Wattepads, Watte, Kaffeebohnen oder Rosinen, Stifte und Bastelkleber.

Am unteren Rand des Blattes malt ihr eine Wiese. Etwas über der Wiese klebt ihr ein Wattepad auf das Blatt und mit Mascherlnudeln gestaltet ihr die Zungenblüten der Sonnenblume. Die Kaffeebohnen oder Rosinen klebt ihr in die Mitte des Wattepads, diese stellen die Röhrenblüten eurer Sonnenblume dar. Dann müsst ihr nur noch den Blumenstängel und die Hüllblätter malen – und fertig ist die Blume.

Aber eine Sonnenblume braucht auch viel Sonne. Also malt ihr in einer der oberen Ecken einen gelben Kreis. Verschieden lange Spaghettinudeln klebt ihr als Sonnenstrahlen darum herum und kleine Wattebällchen schweben als Wolken über euer Bild.

Fußballmatch im Duplo-Stadion

Ihr braucht Duplosteine, Strohhalme, Watte- oder Papierkugerl und natürlich einen Spielgegner … Mama, Papa, Geschwister … und viele, bunte Smarties.

Ab zur Duplokiste und baut ein großartiges Fußballstadion aus den Steinen. Zwei Tore dürfen natürlich auch nicht fehlen. Jetzt kann es losgehen: Ihr versucht nun durch Pusten durch den Strohhalm den Ball in das Tor des Gegners zu treffen. Wer die meisten Tore erzielt, hat gewonnen und bekommt ein paar Smarties.

Die Woche hat sieben Tage

Damit die Kinder jeden Tag nachschauen können, welcher Tag und welches Wetter heute ist oder ob es etwas zu feiern gibt, gestalten sie eine Wochentafel.

Magnettafel, Magnete, sieben verschieden farbige Papierstreifen, Symbolkärtchen, Schere, Kleber oder Heißklebepistole und ein doppelseitiges Tixo

Schneidet von jeder Farbe des Papiers einen Streifen ab, dabei sollten alle Streifen gleich breit sein. Klebt diese mit doppelseitigem Tixo auf die Magnettafel. An den oberen Rand schreibt ihr oder eure Eltern nun die Wochentage. Oder ihr verwendet für die Tage unterschiedliche Symbole, die ihr selbst malt oder ausdruckt. Das kann eine Blume oder ein Tier, aber da habt ihr sicher mehr Ideen.

Und jetzt kommen die Symbole für das Wetter – Sonnenschein, Sonne mit Wolken, Regen, Gewitter, Schnee oder gar Nebel. Und auch für die besonderen Anlässe wie Geburtstag, Ostern, Muttertag und Vatertag, Weihnachten, Nikolaus, Fasching … müsst ihr noch Symbole malen.

Trara, die Post ist da

Ein Brief von Sabine ist in eurem Postkasten. Nachdem die Eltern den Brief vorgelesen haben, machen sich die Kinder daran, die Rätselaufgaben zu lösen und das Bild auszumalen. Inzwischen können die Eltern ein gutes Mittagessen zubereiten. Und gleich nach dem Mittagessen ist es Zeit ein klein wenig zu rasten. Denn am Nachmittag geht es hinaus in den Wald, um unser Natur-Lotto zu spielen.

Dafür braucht ihr zwei leere Eierschachteln, Bilder von Dingen, die man im Wald findet wie Blätter, Nüsse, Zapfen, kleine Äste, Schneckenhäuser, Vogelfedern, Moos, Steine, Baumrinde, Blumen …

Die einzelnen Symbole klebt ihr als Kärtchen auf die Eierschachtel. Dann kann es auch schon losgehen, ab in den Wald. Jetzt heißt es „Augen auf und genau schauen“. Wer es schneller schafft, alle Materialien zu finden, hat gewonnen.

Die Feder, die ihr beim Natur-Lotto gefunden habt, braucht ihr nun für die Entspannungsgeschichte vor dem Schlafengehen.

Für die Federmassage braucht ihr eine Feder und ein kuscheliges Bett. Fertig machen zum Schlafen und ganz entspannt auf den Bauch ins Bett legen. Mama oder Papa streicht nun langsam mit der Feder über deinen Rücken und erzählt dir nebenbei die Windgeschichte.

Der Streichelwind

Über ihn freut sich ein jedes Kind: Den leisen, sanften Streichelwind.
Ganz sanft landet er auf dem Rücken, mit seinem Streicheln möchte er entzücken. (Die Feder vorsichtig über den Rücken des Kindes streichen)
Er streichelt langsam hin und her, (Am Rücken hin und her streicheln.)
zuerst nach oben, dann auch quer. (Der Länge und der Breite nach über den Rücken streicheln.)
Behutsam zieht er vorwärts dann, die Schultern kommen auch noch dran. (Über die Schultern streicheln.)
In derselben Weise, sanft und leise, streichelt er dich auch im Kreise. (Kreisende Bewegungen über den Rücken machen.)
Mit kleinen Kreisen startet er, sie werden größer und auch mehr. (Zuerst mit kleinen Kreisen beginnen, die allmählich immer größer werden.)
Waren sie dann richtig schnell, wird der Himmel wieder hell. (Immer schneller über den Rücken streichen.)


Der Wirbelsturm ist nun vorbei, die sanfte Ruhe kehrt herbei. (Spiralförmig über den gesamten Rücken streicheln.)
Ganz langsam zieht der Wind voran und fängt nun von ganz oben an.
Die Arme und die Schultern auch, du liegst entspannt auf deinem Bauch. (Über die Arme und die Schultern streicheln.)
Ein letztes Mal ist der Rücken dran, das tut gut, der Wind zieht voran. (Den gesamten Rücken großflächig streicheln.)
Er streichelt nochmals hin und her, die Entspannung fällt dabei nicht schwer. (Ein letztes Mal über den Rücken bis zu den Füßen hinunter streicheln.)
Ganz ruhig schleicht der Wind über den Rücken hinaus und zeigt dir so: Die Massage ist nun aus!

So geht ein aufregender Tag entspannt zu Ende.

Danke an die Eltern für ihren Einsatz, um ihren Kindern die Tage zuhause so schön wie möglich zu gestalten! Ich hoffe, wir können uns alle bald wiedersehen. Aber bis dahin kommen noch viele, bunte Ideen.

Mir fehlen meine Tageskinder sehr!

Sabine S., Tagesmutter aus Kalsdorf

ideen