Mit Sand und Wasser spielen

sand und wasser

Meine Tageskinder lieben es, auf unserem Beachvolleyballplatz mit Sand und Wasser zu spielen. Sie formen Knödel, kneten Teig, bereiten Eis zu usw.. Dabei schauen die Kleinen den Großen zu und machen es nach.

An einem heißen Tag spielten die Kinder auf unserem Balkon mit Sand und Wasser. Auf einer Decke standen zwei Kübel mit Wasser zum Spielen. Die Kinder schöpften und schütteten mit kleinen Förmchen und Löffeln. Dabei rinnt auch Wasser daneben, aber die Sonne trocknet es schnell wieder auf. Die Kinder beobachteten, wie sich die Förmchen mit Wasser füllen, wie es daneben fließt, wie es überfließt, und sie stellten „Getränke“ her.

Wenn der Kübel leer ist, geht ein Kind und holt Wasser nach. Während des ganzen Spiels redeten sie miteinander und spielten in Rollen. Wenn mehrere Wasserkübel verbraucht sind, räumen wir das Ganze gemeinsam auf. Wir legen die Förmchen und Kübel zum Trocknen hin und hängen das nasse Tuch auf.

Spielen, experimentieren, fühlen

Alle Kinder lieben es, mit Wasser und mit Sand zu experimentieren. Das Sandspielen regt die Grob- und Feinmotorik an und fördert die soziale und sprachliche Ebene, weil die Kinder ihre zubereiteten Speisen zum „Kosten“ anbieten. Sie forschen und experimentieren, wieviel Wasser braucht der Sand, damit ein Teig entsteht, Sand wird hart mit Wasser, trockenen Sand kann man streuen und als „Zucker“ verwenden. Sie graben und ziehen Wassergräben und beobachten, wie das Wasser fließt und versickert.

Sie laufen bloßfüßig durch den Sand und spüren ihn, bücken sich zig mal runter beim Formen und Schöpfen und bewegen sich dabei unentwegt. Beim Sandspielen haben die Kinder große Erfolgserlebnisse, weil jeder etwas herstellen kann, das dann alle bewundern.

An den heißen Tagen in diesem Sommer konnten sich die Kinder ganz besonders oft mit ihren geliebten Wasser- und Sandspielen beschäftigen.

Esther F., Tagesmutter aus Seiersberg

 

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