Tagesmütter erzählen von ihrer Arbeit mit Kindern
| Ich will Schifahren ... Mit dem ersten Schnee tauchte bei uns der Wunsch nach Schifahren auf. Alle waren mit einem solchen Eifer und Ehrgeiz dabei, dass wir einen richtigen Schikurs mit Schi- lehrer machten. Essen, Mittags- schlaferl, Anziehen und ab ging es ins Kinderland "Sandling/Loser". | |
![]() | Beim ersten Mal übten wir das Gehen, „Tretteln“ und
Aufstehen mit unseren Schiern. Das Fahren mit dem Zauberteppich stand am nächsten Tag am Programm und war für uns ganz einfach.
„Zwergerl, Riese, Flieger und Pizzastück“ lernten wir auch. Meine Schihaserln konnten zum
Schluss durch die Tore kurven und beherrschten das Pizza- stück. Unser Schikurs war eine große organisatorische Heraus-forderung für mich, aber der Lohn dafür waren der Spaß und die Freude der Kinder … Anita Köberl, Tagesmutter Ragionalstelle Bad Aussee |
| Laternenfest Mit leuchtenden Augen feierten wir mit den Kindern ein bezauberndes Laternenfest. Die Kinder hielten ihre selbst gebastelten Laternen voller Stolz und sangen mit Begeisterung lauthals mit. Die fleißigen Kinderhände backten dann noch viele Lebkuchengänse, die mit riesigem Appetit verzehrt wurden. Andrea Mühlwisch, Claudia Urban Tagesmütter, Regionalstelle Kalsdorf |
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Unser Riese aus Schnee! |
| Kinder als Umweltdetektive Mit Gummistiefeln, Keschern und Becherlupen ausgerüstet machten wir uns mit zwei jungen Naturer-lebnispädagoginnen auf den Weg in die Mur-Auen. Mit Feuereifer haben die Kinder Käfer, Spinnen, Frösche und anderes Getier begutachtet, nach Teichmolchen gefahndet und die Fährte zurück gesucht. |
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Es staunten nicht nur die Kinder über den Artenreichtum der Au, auch die zwei Biologinnen wunderten sich, wie viel die jungen Umweltdetektive schon über die Natur wussten. Es war ein sehr anregender und lustiger Nachmittag! Elisabeth Pabst, Tagesmutter Regionalstelle Leibnitz |
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Hallo, gibt es hier nichts zu essen? |
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Mit alten Ziegeln bauten wir eine Feuerstelle. Die Praktikantin half fleißig mit. Jana kontrolliert sehr mütterlich, ob für den kleinen Alexander die gegrillten Würstel nicht zu heiß sind! Elisabeth Koller, Tagesmutter Regionalstelle Weiz |
| Ein Besuch in der Backstube Juhu, heute ist Mittwoch. Heute wird bei uns wieder Brot gebacken. Victoria, Fabian, Samuel, Paul und Bastian schauen gleich einmal in die Küche, ob der Brotteig schon genug aufgegangen ist. Dann bekommt jedes Kind ein Stück Teig und los geht das Kneten und Formen. Welches Brot wird heute gemacht? Vielleicht Kürbiskern-monster oder ein Igel oder eine Pizza? Wir werden sehen. Die Kürbiskerne, die wir im Herbst aus den Kürbissen holen, haben wir getrocknet und brauchen sie jetzt fürs Brotbacken. Wenn wir die Brote geformt haben, kommen sie ins Rohr und werden gebacken. |
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Mmmh, wie das duftet! Wir freuen uns schon auf die Nachmittags-jause, bei der wir das frisch-gebackene Brot mit Butter und einem Apfel essen werden. Und auch die Eltern freuen sich auf die kleinen Brote, die die Kinder mit nach Hause nehmen. Gabriele Novak, Tagesmutter Regionalstelle Kalsdorf |
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MIKADO-Tagesmutter |
| Kleinkinder mit DS beobachten nicht so wie Kinder im Allge-meinen, die nach einer gewissen Zeit das Gesehene umsetzen, ohne dass sie eine Hilfestellung brauchen. Das Beobachten ist für DS-Kinder sicher genauso wichtig und motivierend, allerdings begleiten meine Hände die Hände der DS-Kinder viel öfter und länger. |
| Beim Essen halte ich meine rechte Hand über die rechte Hand von Julia (1 1/2 Jahre), die den Löffel selbst hält. Ich führe ihre Hand zum Essen und danach zum Mund. Ich fühle mit der Zeit dadurch am besten, wann sich etwas von selbst erledigt und die Führung sich erübrigt. Kinder, die etwas selbstständig können, üben sich meist selbst darin. DS-Kinder erwecken manchmal den Eindruck, als hätten sie es noch nie gekonnt. Meine Geduld ist immer wieder sehr gefragt. Und ein Neuanfang oft erforderlich. |
| Die Entwicklungsverzögerung und gleichzeitige Muskelschwäche versuche ich mit verschiedenen Bewegungsübungen im Spiel mit der ganzen Kindergruppe auszu-gleichen. Meine Übungen und meine Arbeit mit Julia mache ich immer in Absprache mit der Mutter und wenn möglich mit der Früh-förderin. Wir erhoffen uns durch die | |
| Zusammenarbeit einen rascheren Erfolg. Kinder sind stolz, ihren Eltern zu zeigen, was sie können. Bei DS-Kindern habe ich das Gefühl, dass sie auf diesen Stolz verzichten können. Immer mehr erwecken sie bei mir den Eindruck, sie wollen nichts anderes, als geliebt zu werden, so wie sie sind. | |
| Bei der Obstjause erweckte Julia anfangs den Eindruck, als möchte sie Obst nicht essen, weil sie es sofort wegwarf, wenn ich es ihr in die Hand gab. Ihrer Mutter erging es gleich. Bis ich entdeckte, dass es mit Julias Wahrnehmung zu tun hat. Also gab ich das Obst in ihre Hand und festigte mit meiner Hand darüber den Halt. | |
| Ich verwendete in dieser Zeit auch sehr oft den kleinen Noppenball, mit dem ich ihr spielerisch die Handflächen massierte. Nach zwei Wochen behielt Julia ihr Obst selber in ihrer Hand. |
| Mathias hatte eine Schwäche in der Mundmuskulatur, was ihm das Blasen erschwerte. Ich machte mit ihm die verschiedensten Übungen wie Federn oder Watte über den Tisch blasen. Wenn alle Kinder ein Instrument nahmen, dann griff Mathias zur Flöte. Aber er brachte bei aller Anstrengung keinen Ton heraus. |
| Da entdeckte ich bei einer DS-Tagung in Salzburg eine Okarina. Den Augenblick, in dem Mathias nach oftmaligen Versuchen das erste Mal beim Hineinblasen einen Ton vernahm, werde ich wohl mein ganzes Leben nicht vergessen! Dieses Glücksgefühl, das uns beide erfasste, ist unbeschreiblich! |
| Kinder mit besonderen Bedürf-nissen sind eine Bereicherung für meine Kindergruppe und im Besonderen für mich persönlich! Mein Beruf ist für mich der schönste, den es gibt. Er ist freudvoll und bietet jeden Tag eine neue Herausforderung! Antoinette Dsubanko MIKADO-Tagesmutter, Regionalstelle Gleisdorf |
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| Hoppla, Elflinge! Wir beobachten, wie die Ente das Nest für die Eier macht, wie sie die Eier legt, das wochenlange Brüten, das Schlüpfen und den ersten Ausgang mit der Mama, dem Papa und einer Freundin der Eltern. Enten sind keine Kuscheltiere und können deshalb nur ganz ruhig und leise aus größerem Abstand beobachtet werden. |
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Elisabeth Koller, Tagesmutter Regionalstelle Weiz |




















